Auf der ersten gut besuchten SPD Regionalkonferenz um die Bundestagsdirektkandidatur im Bundeswahlkreis 223 Bad Tölz – Wolfratshausen / Miesbach (BWK Oberland), Ratsstuben am Karl-Lederer-Platz 1 a in Geretsried, am Mittwoch, dem 27. Juli 2016, stellten sich der Kandidat aus Holzkirchen und SPD Unterbezirksvorsitzende Miesbach, Hannes Gräbner und die Kandidatin Kati Koper, SPD Ortsvorsitzende Bad Tölz vor und beantworteten viele lebhafte Fragen.

Nachdem der bisherige langjährige SPD Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel aus persönlichen Gründen nicht erneut für den Bundestag kandidierte, war die SPD Direktkandidatur in dem neu gebildeten Bundeswahlkreis 223 vakant geworden.

Schon vier Wochen später erklärten die beiden ihre Bereitschaft im Bundeswahlkreis direkt für die SPD zu kandidieren.

Kompetent verlief die Vorstellung und ausführlich die Beantwortung vieler Fragen zu mehreren politischen Themenbereichen und zu ihrer Person unter der Leitung von Walter Sedlmayer, dem SPD Vorsitzenden BWK Oberland.

Die Wahrung und Besserung guter Arbeitsverhältnisse waren für die Betriebsratsvorsitzende in einem Handelsbetrieb Kati Koper und dem Betriebsratsvorsitzenden in einem privaten Medienunternehmen, Hannes Gräbner zentrales Anliegen auf dem Weg für eine SPD, die sich glaubhaft für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzt.

Ein wichtiger weiterer Gesprächspunkt aufgrund der letzten Gewaltvorfälle, nahm der Wunsch und das Bedürfnis aller Bürger, nach mehr Sicherheit ein und wie die SPD dazu steht. Beide betonten, dass der starke Personalabbau der Polizei durch die CSU-Dominanz im Freistaat, eine falsche ordnungspolitische Entscheidung war. Für die Sicherheit brauchen die Bürger deutlich mehr Präsenz der Polizei. Ein Bundeswehreinsatz für diese Vorfälle, sind nach Meinung beider Kandidaten, nicht nur nach dem Grundgesetz, sondern auch von den Aufgaben her nicht erforderlich. Kritisiert wurde der verstärkte Einsatz von Sicherheitsdiensten und den damit einhergehenden schlecht bezahlten und ausgebilden Arbeitsverhältnissen. Kati Koper schlug vor, darüber nachzudenken, ob es längerfristig sinnvoll ist, die Polizei strafrechtlich übermäßig zu beschäftigen mit leichten Drogen in geringen Mengen, wie Mariahuana und die wesentlich stärkere und gesellschaftlich fatalere Droge Alkohol kaum zu beachten.

Bei einer denkbaren politischen Zusammenarbeit mit der Linkspartei und den GRÜNEN legte Hannes Gräbner besonderen Wert auf eine deutliche Abgrenzung beider Positionen, den geistigen Diebstahl klassischer SPD Positionen, sagte er, darf man nicht durchgehen lassen.

Mit dem Einstieg in den Mindestlohn, der nächstes Jahr auf Euro 8,64 angehoben wird und die Rente mit 63 für langjährige Versicherte, seien der SPD wichtige Korrekturen in der großen Koalition auf dem Weg für mehr soziale Gerechtigkeit gelungen. Die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften sollten weiter Druck machen, damit die Tariflöhne deutlich über dem Mindestlohn liegen und ein würdiges Leben, ohne Altersarmut, nach der Arbeitsphase wieder möglich wird.

Sowohl Kati Koper, als auch Hannes Gräbner forderten die Bürger auf, Rechtsradikalen und Rechts nahe stehenden Gruppierungen weder Gehör noch Stimme zu geben. Über radikale und ausgrenzende Sprüche, sowie einfache Schuldzuweisungen sollte mehr nachgedacht werden, ob sie überhaupt zutreffen oder gezielte Halbwahrheiten und Lügen sind, um die Menschen zu verunsichern. Gerade  Sicherheit erfordere auch unter den Menschen eine stärkere Solidarität, menschliche Zuwendung und Hilfe gegenüber Schwächeren.

Walter Sedlmayer bedankte sich zum Abschluss bei der SPD Kandidatin Kati Koper und dem SPD Kandidaten Hannes Gräbner für ihre Bereitschaft zu kandidieren und stellte fest: “Nach der ersten Vorstellungsrunde bin ich stolz, dass ihr beide es der SPD durch eure Person und euer Auftreten nicht leicht macht, eine Entscheidung zu treffen bei der bevorstehenden Bundeswahlkreisaufstellungskonferenz am 24. September 2016 beim Bräuwirt in Miesbach”.

Die nächsten SPD Regionalkonferenzen mit Vorstellung von Kati Koper und Hannes Gräbner finden statt:

Am 06. September 2016 um 19:30 Uhr, Sportstüberl Hausham, Agatharieder Weg 11, Hausham.

Wegen des Neubaus der Schlierachbrücke in Hausham auf der Tegernseer Straße ändern sich die Zufahrten zum Sportstüberl der Sportgemeinschaft Hausham.

Aus Gmund kommend: Links vor der Baustelle Schlierachbrücke in der Tegernseer Straße in die Erlmoosstraße und weiter Agatharieder Weg; nach der Grund- und Mittelschule links bis Sportanlage.

Aus Miesbach und Schliersee kommend: Miesbacher Straße (Flyover von Miesbach Richtung Tegernsee / Ortsmitte und von Schliersee Richtung Tegernsee / Ortsmitte am Besten über  Flyover, wegen der Bahnschranke) links in die “Alte Miesbacher Straße”, dann links in die Straße “Müller zu Kasten”, dann links in den Agatharieder Weg, vor der Grund- und Mittelschule rechts weiter Agatharieder Weg bis Sportanlage.

Am 14. September 2016 um 19:30 Uhr, Gasthaus Kolberbräu, Marktstraße 29, Bad Tölz.

Am 15. September 2016 um 19:30 Uhr, Gasthof Oberland, Münchner Straße 18, Holzkirchen.

 


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