Visitors group Maria NOICHL

Reisegruppe mit MdEP Maria Noichl vorne 4. von links, links dahinter Vitus Mayr

Manchmal werden Wünsche wahr. Vitus Mayr, JuSo, Schüler, Vorstandsmitglied im SPD Kreisvorstand Miesbach und im SPD Bundeswahlkreis 224 Oberland, wollte mal der Europaabgeordneten Maria Noichl in Straßburg und zwar im Europaparlament bei ihrer Arbeit am Puls fühlen. Er fragte nach und Maria Noichl lud ihn ein zu einem viertägigen Schülerpraktikum nach Straßburg, auch seine Schule lies ihn zusammen mit einer Reisegruppe am Sonntag, 08. Februar 2015 von Rosenheim aus, zu ihrem Abgeordnetenbüro im Elsaß mit Bus reisen. Am Donnerstag, 12. Februar 2015 nach dem praktischen Schnuppern in ihrem Parlamentsbüro, setzte die Europaabgeordete ihn wieder ab zuhause am Tegernsee. Europaparlament zum Anfassen von MdEP Maria Noichl für Vitus ein nachhaltiges Erlebnis. Teilen durfte den ersten Abschnitt die gesamte Reisegruppe aus Rosenheim, München und Augsburg. Am Sonntag nach der Busanfahrt folgte eine gekonnte Führung durch die Altstadt von Straßburg mit Besichtigung des Münsters.

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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

Am Montag wurden der Europarat und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte besucht und ihre Aufgaben ausführlich erläutert. Maria Noichl lud am Abend zu einem Essen ein und stellte in einem ersten Statement ihre parlamentarische Arbeit vor im Frauen- und Agrarausschuss.
Höhepunkt war am Dienstag, 10. Februar 2015 der Besuch des Europaparlaments. Nach dem obligatorischen Sicherheitscheck erläuterte Maria Noichl temperamentvoll ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte. Zu TTIP stellte sie noch einmal klar, dass sie bei einer Abtrennung der Abstimmung sich vorstellen könne, der Vereinheitlichung z.B. der Zulassungsbedingungen für Pkw-Außenspiegel in Amerika und Europa zuzustimmen. Insbesondere unter dem Blickwinkel ihres Schwerpunktes im Agrarausschuss könne sie es nicht zulassen, dass durch amerikanische

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Europaparlament in Straßburg

Massenfuttermittel wie Soja und Mais, nach Rückexport von Käse und Fleisch, in Europa ein riesiger Misthaufen und viel CO2 zurückbliebe.
Auch die Verbraucherstandards, Wegfall regionaler Besonderheiten und Investitionsschutz mit privater Gerichtsbarkeit, in dem Staaten und Parlament vorgeführt werden könnten, so wie es bisher ziemlich intransparent vorgestellt wurde, werde von ihr abgelehnt. Sie habe dies auch bereits in der Fraktion deutlich gemacht.
Danach stellte der Besucherdienst noch einmal die Funktion und Zusammensetzung des Europaparlaments vor, sowie die aktuelle Tagesordnung.
Auf der Besuchertribühne mit Kopfhörer folgte die Reisegruppe einer europäischen Intitiative zur Schaffung von mehr Arbeitsplätzen von Jugendlichen in Europa mit vielen einminütigen Zusatzfragen der Abgeordneten. Europa will sich mit über 600 Millionen Euro hier engagieren und die Abwicklung der Eigenmittel für die finanzknappen Staaten erleichtern. Danach folgte in der riesigen Parlaments- und Jobmaschine das nächste Thema: Mitarbeiterbeteiligung in Betrieben.


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